Buchsbaumzünsler

Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis)

Der kleine unscheinbare Falter ist der Buchsbaumzünsler. Er legt je nach Witterung drei- bis viermal im Jahr seine Eier vornehmlich an den Blattunterseiten oder im Inneren des Strauches ab.  Je nach Temperatur kann es zwischen 17 (bei 30°C) und 84 Tage (bei 17°C) dauern bis die sieben Larvenstadien durchlaufen sind.

Foto vom Hubert Berberich Lizenz: CC-BY-3.0

Foto von Hubert Berberich
Lizenz: CC-BY-3.0

Die schlüpfenden Raupen sind sehr gefräßig und können einen Buchsbaum innerhalb einer Nacht kahl fressen. Da die Raupen im Inneren des Strauches in Gespinsten leben, sind sie nur schwer zu bekämpfen.

Foto von Didier Descouens Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Foto von Didier Descouens
Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Die regelmäßige Kontrolle der Buchsbäume auf grünen Raupen mit schwarzen Punkten, jetzt im Sommer, ist zwingend erforderlich. Dabei auch ins Innere des Strauches schauen. Befinden sich Buchsbaumzünslerraupen im Geäst kann der Strauch, vor allem in Innern, mit einem Kontaktinsektizid (z.B. Spruzit) behandelt werden.

Da in einer Saison mehrere Generationen von Schädlingen entstehen, überwintert die letzte Generation zwischen den Blättern und Ästen des Buchsbaums. Zum Schutz vor Kälte überwintern die Raupen dabei in ihrem Kokon, welcher aus verklebten und verformten Blättern besteht. Dabei nutzen die Raupen die Spinnweben, um die Kokons zu verkleben und sich vor Angreifern zu schützen.

Sobald die Temperatur im Frühjahr (März/April) auf über 7°C klettert werden die Raupen aktiv. Jetzt ist es wichtig diese erste Larvengeneration mit einem Kontaktinsektizid – wirkt nur wenn es mit den Raupen in Kontakt kommt – zu bekämpfen und eventuell im Sommer Ruhe zu haben. Der Wirkstoff wird erst beim Fressen aufgenommen und bleibt nur 14 Tage aktiv.

Erdbeeren – Tipps nach der Ernte

Der Ertrag im Folgejahr fällt deutlich höher aus, wenn gleich nach der Erdbeerernte alle überzähligen Ranken entfernt werden. Die Erdbeerpflanze bildet  jetzt die Blütenanlagen für das kommende Jahr. Auch jetzt düngen bringt klare Vorteile. Erdbeeren werden häufig von der Weißfleckenkrankheit befallen, seltener von der Rotfleckenkrankheit. Jetzt nach der Ernte ist der Zeitpunkt günstig kranke Blätter abzuschneiden. Bitte darauf achten das die Herzknospen unversehrt bleiben.

Tomaten und Braunfäule

Der Erreger der Kraut – und Braunfäule ist der Pilz Phytophthora infestans. Sind die Sommertagen schwül warm, breitet er sich in Windeseile aus. Finden Sie bei regelmäßigen Kontrollen grau-grüne Flecken auf den Tomatenblättern, ist die Pflanze befallen. Kranke Blätter entfernen, aber nicht auf den Kompost. Notfalls kranke Pflanzen entfernen um gesunde Tomaten zu schützen.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten, Tomaten nie über die Tomatenblätter gießen. Dafür Sorgen, dass die Tomatenblätter nicht mit der Erde in Berührung kommen. Also untere Tomatenblätter entfernen. Vorbeugend mit Schachtelhalmbrühe oder Algenpräparaten behandeln . Übrigens, Kunststoffblumentöpfe in dicke Ringe schneiden und als Gießringe benutzen, helfen das Wasser gezielt versickern zu lassen.

Rosenpflege

Rosenzüchter sind sich über den richtigen Zeitpunkt für den Schnitt oft nicht einig. Es gibt befürworten für den Schnitt im frühen Winter,andere haben bedenken, dass der Frost dem frischen Wachstum schadet und warten bis in den März oder April. Ideal ist meiner Erfahrung nach beides. Ein erster Rückschnitt im November, damit die Rosenstöcke vom winterlichen Wind nicht beschädigt werden und im Frühjahr den Schnitt zu ende führen.
Die Schnittkanten müssen sauber sein, das heißt keine ausgefransten oder zerquetschten Rinde. Jeden Schnitt knapp oberhalb einer gesunden Knospe schräg anbringen.

Wichtig: Die Anschaffung einer guten Schere lohnt sich. Bei den meisten Rosen kommt sie mehrmals im Jahr zum Einsatz.
Es wird vom Frühjahrsschnitt, Sommerschnitt und Herbstschnitt gesprochen. Klingt komplizierter als es in Wirklichkeit ist.

Theoretisch kann man Rosen während des gesamten Ruhezeit von November bis April zurück schneiden. Es spricht einiges dafür bis zu spätestmöglichen Zeitpunkt zu warten. Auf jeden Fall solange warten, bis die strengsten Nachtfröste vorüber sind. Sobald die Forsythien blühen, kann der Schnitt beginnen.
Bei öfterblühenden Rosensorten werden im Sommer verwelkte Blüten regelmäßig entfernt. Sieht nicht nur besser aus, sondern schützt vor Grauschimmel oder Pilzen. Im Prinzip handelt es sich um eine Schnittmaßnahme. Die Rose investiert so ihre Kraft in neue Blüten und die Samenbildung, die Bildung von Hagebutten, wird bis Spätsommer, wenn der Rückschnitt dann eingestellt wird ,vermieden.

Im Herbst sollten lediglich bei Strauch – und Kletterrosen sehr lange Triebe eingekürzt werden. Dadurch werden Bruchschäden durch Schneelast oder starkem Wind vorgebeugt.

Zugegeben, Rosen würden auch ohne Rückschnitt wachsen und blühen. Wer Rosen gesund, kräftig und schön halten will, muss mit der Schere schon ein wenig vorsorgen.

Achtung Giftpflanzen

Kinder sammeln gerne Blumen um den Eltern eine Freude zubereiten.
Freuen Sie sich, aber erklären Sie, das Blumen auch giftig sind.
In unseren Gärten sind viele schöne Pflanzen heimisch.

Aber: Maiglöckchen, Christrose, Goldregen, Eisenhut und Pfaffenhütchen gelten als sehr stark giftig.
Die Kleinkinder sind beim Verzehr besonders gefährdet.

Die Symptome:
ein Brennen im Mund, Schweißausbrüche, erweiterte Pupillen, Lähmungen, Muskelkrämpfe usw.
Eine klinische Überwachung ist in jedem Fall erforderlich.

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